Unsere erfolgreichen Projekte 2016

Unsere erfolgreichen Projekte 2016

2016 war für uns ein erfolgreiches Jahr. Wir möchten uns bei allen Kunden und Projektpartnern für die sehr gute Zusammenarbeit bedanken.

Hier finden Sie einen Auszug der von uns begleiteten Projekte in 2016.

EnergiewabeGR – gefördert durch das Programm Interreg VA
Um Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in der Großregion optimal auszunutzen, Emissionen zu mindern und auch weiterhin Versorgungssicherheit zu gewährleisten, soll das Konzept der „Regionalen Energiewaben“ im Rahmen dieses Projektes ausgearbeitet, simuliert und demonstriert werden.
Dazu haben sich 8 Partner aus der Großregion zusammengeschlossen:
1. IZES – Institut für ZukunftsEnergieSysteme
2. SWT – Stadtwerke Trier
3. UEM – Usine d’électricité de Metz
4. Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft
5. Courant d’Air – Energiegenossenschaft
6. COCITER – Energieversorger in der Wallonie
7. Stadt Remich
8. Eida – Energieversorger der Stadt Remich
Innerhalb einer Energiewabe sollen fluktuierende erneuerbare Energien (fEE) durch intelligente Steuerung von Erzeugung, Last und Netz maximal genutzt werden. Damit können Übertragungsverluste auf die höhere Stromtransportebenen und der Netzausbaubedarf verringert werden. Lokal nicht verwertbare Überschüsse an fEE Strom werden bilateral zwischen den Waben gehandelt, so dass fEE möglichst nicht abgeregelt werden müssen.
Damit erhält „grüner“ Strom eine höhere Wertigkeit, als dies derzeit im internationalen Stromhandel der Fall ist. Durch eine Vernetzung der benachbarten Waben soll fEE-Überschuss kaskadenförmig verteilt werden. Ein Ausbau von grenzüberschreitenden Verteilnetzen ist daher ein wichtiger Punkt innerhalb des Projekts.
Es hat uns sehr gefreut, dieses Projekt in seiner Entstehungsphase begleiten zu dürfen!
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier: http://www.interreg-gr.eu/de/projekte-interreg-v-2014-2020/

Regional Energy Cluster – eingereicht in Horizon2020
Obwohl dieses Projekt keinen Zuschlag seitens des Fördermittelgebers erhalten hat, kann es trotzdem als erfolgreiches Projekt bezeichnet werden.
Im Projekt Regional Energy Cluster haben sich 33 Partner, darunter große und kleine Unternehmen, Forschungsinstitute und NGOs, aus 12 EU- und Nicht-EU-Staaten zusammengeschlossen, um das Konzept der Regionalen Energiewabe zu demonstrieren. Dabei sollten 9 Energiewaben aufgebaut werden. Innerhalb der Energiewaben sollten verschiedenen Speicher- und Steuerungstechnologien erprobt und ihr Beitrag zur Ausregelung von Energie-Bedarf und Energie-Erzeugung analysiert werden.
Das Projekt erhielt eine sehr gute Bewertung durch die Prüfer der Europäischen Kommission, konnte sich allerdings im starken Wettbewerb bei einer Erfolgschance von ca. 15% nicht gegen seine Wettbewerber durchsetzen.

IT Projekt – gefördert durch das Wirtschaftsministerium Luxembourg
Entwicklung einer Automatisierungssoftware für die Roaming-Industrie. Unser Auftraggeber war ein KMU der IT Branche aus Luxembourg.

MAPREC – gefördert durch das Wirtschaftsministerium Luxembourg
Wagner-Schaffner J. & Cie ist im Bereich Heizung und Klimatechnik aktiv.
Darüber hinaus bietet das Unternehmen Lösungen zur Energierückgewinnung und Biogaserzeugung. Aufgrund der jahrelangen Erfahrung in diesen Bereichen, hat Wagner-Schaffner beschlossen, eine innovative Lösung zu entwickeln, um die Energieausbeute von Biogasanlagen zu erhöhen sowie Rohstoffe zurückzugewinnen.
Das MAPREC Projekt hat zum Ziel ein optimiertes System zur Energiegewinnung aus organischer Biomasse zu entwickeln bei gleichzeitiger Wasseraufbereitung und Phosphatrecycling. Diese Lösung soll die Leistung von Biogasanlagen um 20% steigern.

FEELICS – eingereicht in Horizon2020
Wie kann die Flexibilität von fossilen Kraftwerken erhöht werden, damit sie zukünftig bei einem hohen Anteil fluktuierend einspeisender Erneuerbarer Energien optimal unsere Energieversorgung sicherstellen?
Diese Fragestellung bearbeiten sieben Partner aus fünf EU Ländern sowie ein chinesischer Partner im Rahmen des FEELICS Projektes.
Das Projekt wurde im europäischen Förderprogramm Horizon2020 eingereicht. Die Entscheidung über den Antrag wird für Juni 2017 erwartet.

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